eine sehr heiße 1. Augustwoche liegt hinter uns

Die erste Augustwoche war extrem heiß, und das nicht nur auf Grund der extrem hohen Temperaturen, für uns war sie auch vollgepackt mit Einsätzen.

 

Sie begann am Dienstag mit der Alarmierung zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Nähe vom Kreishaus. Die Lage wurde nach der Erkenntnis, dass Kleingärtner Gartenabfälle verbrannt hatten, an die Polizei zur weiteren (Auf)Klärung übergeben.

 

Am Mittwoch wurden wir zu einer brennenden Schreinerei in Marxheim alarmiert.

Vor Ort zeigte sich eine starke Verrauchung in der Schreinerei und im Hof. Als Ursache konnte ein Feuer im Spänebunker ausgemacht werden. Dies wurde bereits durch die eingebaute Löschanlage gelöscht. Die Feuerwehr räumte Späne aus und öffnete die Filteranlage zur Kontrolle. Hier konnte der Brandherd bestätigt werden. Somit konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Auf Grund der potentiell hohen Brandlast wurden mit uns alle weiteren Stadtteile alarmiert.

 

Bei diesem Einsatz sind wir besonders  für die Nachbarschaftshilfe dankbar, denn mit Getränkespenden durch "die Turnhalle" und Brezelspenden vom Backhaus Heislitz wurden die Kameraden bei Kräften gehalten.

 

Am Donnerstag wurden wir zu einem brennenden Transporter einer Kita in den Amselweg gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Flammen bereits auf benachbarte Bäume übergegriffen hatten. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Hofheim (Kernstadt) und Diedenbergen konnten wir den Transporter, die Bäume und den Zaun löschen, sowie ein Übergreifen auf andere Bäume oder Gebäude verhindern. Wegen auslaufender Betriebsstoffe musste die Rheingaustraße zeitweilig durch die Polizei gesperrt werden.

Auch hier erfuhren wir durch positiven Zuspruch der Anwohner und Passanten deutliche Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Arbeit, ebenso dankbar sind wir für das gespendete Wasser durch den gegenüberliegenden Alldrink. Diese Art Anerkennung durch die Bevölkerung ist in letzter Zeit nicht so selbstverständlich und soll daher besonders erwähnt werden.

 

 

Den traurigen Höhepunkt hatten wir mit der Alarmierung Freitagnacht kurz vor halb eins. In den sozialen Netzwerken titulierte jemand "Marxheim steht in Flammen" - nein, nicht ganz - aber wir hatten es mit ca. 600 brennenden Strohballen auf insgesamt ~1000 m² Fläche zu tun. Viele benachbarte Freiwillige Feuerwehren kamen zur Unterstützung. Die Brandbekämpfung dauerte mehr als 19 Stunden, und zog noch einige Nachschau/Nachlöscharbeiten in den folgenden Tagen nach sich.

Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.